
Strategieworkshop II
„OPTIMIERUNG DER VERWEILDAUERN“
Spätestens seit Einführung der DRGs haben die Kostenträger den Druck auf die Krankenhäuser erhöht, mehr Patienten in kürzerer Zeit stationär zu behandeln. Im Idealfall werden die Patienten schleunigst einer Diagnose zugeführt, ohne dass dabei Zeitlücken entstehen. Zum frühestmöglichen Zeitpunkt wird mit der Therapie begonnen und gleichzeitig bereits die weitere Versorgung der Patienten (Krankenhaus-Verlegung, Reha, Seniorenheim, häusliche Pflege) koordiniert.
Um eine individuelle Analyse der Liegezeiten durchzuführen, soll der beschriebene kritische Zeitpfad eines Patienten je nach Abteilung verfolgt werden. Darüber hinaus müssen die Einflussfaktoren unterschiedlicher Subsysteme innerhalb und außerhalb des Krankenhauses betrachtet werden. Es gilt für alle Faktoren Optimierungsmöglichkeiten zu erarbeiten und umzusetzen.
Unter anderem sollen in der Potentialanalyse folgende Punkte betrachtet werden:
- Organisation und Ablauf des diagnostischen Programms
- Koordination mit externen Dienstleistern
- Qualitative und quantitative technische Ausstattung im diagnostischen und therapeutischen Bereich
- Verfügbarkeit der diagnostischen Ergebnisse in der EDV
- Koordination zwischen Stationen, Sozialdienst und Reha-Einrichtungen / häusliche Pflege / Seniorenheimen
Die Strategien, Maßnahmen und Aktionspläne richten sich nach den Ergebnissen der Potentialanalyse.
Zielgruppen:
Entscheider der Verwaltung
Chefärzte
Oberärzte
Assistenzärzte
Mitarbeiter aus dem Pflegedienst
Mitarbeiter aus dem Sozialdienst
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