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Herr Dr. Menne, auf welche wesentlichen Stationen in Ihrem beruflichen Leben blicken Sie zurück? |
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Wenn ich das kurz zusammenfassen soll, dann sieht das etwa wie folgt aus:
- Studium der Humanmedizin und interdisziplinäre Promotion
- Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin
- Aufbaustudiengänge in Tropenmedizin und "Organization in Public Health Care"
- Internationale Gesundheitsprojekte mit Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
- Vorstandsmitglied in der Biotechnologie
- Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Pharma- und Biotechnologieunternehmen, Gesundheitswesen sowie Arbeitssicherheit und Qualität.
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Herr Dr. Menne, zwischen Abitur und Studium sind Sie in 7 Monaten mit einem alten VW-Bus durch 13 afrikanische Staaten von München nach Kapstadt gefahren. 3 Jahre später zogen Sie nur mit einem Rucksack als Begleiter für 6 Monate 5.000 km weit durch Ostafrika und haben dabei unter schwierigen Bedingungen in weit entlegenen Krankenhäusern gearbeitet.
Sie haben viel gesehen und erlebt. Was war Ihr größtes Abenteuer? |
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Da bin ich mir nicht ganz sicher. Waren es die Verhandlungen mit Venture Capital Gesellschaften in der Biotechnologie? War es die Überzeugungsarbeit bei einem afrikanischen Gesundheitsminister, ein Gesundheitsprojekt in seinem Land zu genehmigen? Oder war es der Versuch, einigen Ingenieuren den arbeitspsychologischen Ansatz der verhaltensbasierten Arbeitssicherheit nahe
zu bringen? |
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Wofür setzen Sie sich ein? |
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In unserer Wirtschaft liegen bedeutende Entwicklungspotentiale. Insbesondere in der Motivation unserer Mitarbeiter und ihrer Fähigkeit, erfolgreich zusammen zu arbeiten und gemeinsam ihre jeweiligen Stärken zum Gelingen eines Vorhabens ein zu bringen. Das geht! Und es ist gar nicht so schwierig. Manchmal genügen ein, zwei kleine Schritte und ein Team blüht richtig auf - und das nachhaltig und sich selbst verstärkend.
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Was mögen Sie gar nicht? |
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Stillstand. Unser Leben, unsere Vorhaben und unsere Unternehmen brauchen stets eine angemessene Portion Dynamik. Sonst drohen Beliebigkeit und Marginalität. |
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Zum Abschluss - gibt es einen Leitsatz, der ihnen besonders wichtig ist?
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Immanuel Kant sagt sinngemäß: Handele stets so, dass alles gut geht, auch wenn alle anderen eben so handeln würden. Ich war in vielen Ländern tätig, in Europa, Asien, Afrika und den USA. Kant's Leitfaden für unser Handeln gilt zuverlässig. Auf der ganzen Welt. Ein Unternehmen, das Werte pflegt, steht auf prosperierenden Fundamenten. |
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Vielen Dank für das Gespräch.
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