| Frage: |
|
|
Frau Rug, was waren wesentliche Stationen in Ihrem beruflichen Leben? |
| Antwort: |
|
|
Lassen Sie mich das kurz als Tabelle zusammenfassen :
-) Studium der Psychologie, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
- Verhaltenspsychologische Weiterbildung. Erlebnispädagogische Qualifikation mit dem Schwerpunkt "Berufliche Bildung" und Zusatzausbildung "Höhlen als Erlebnisraum"
- Forschungstätigkeit mit Schwerpunkten auf den Gebieten Verhaltensänderung und Gesundheit
- Langjährige Leitung mit Aufbau und Vernetzung einer Jugendhilfeeinrichtung und daher ein besonderer Zugang auch zu Nachwuchskräften und Auszubildenden
- Trainer- und Beratertätigkeit seit über 10 Jahren im Bereich Fach- und Führungskräfte, Management und Nachwuchskräften
. |
| |
|
|
|
| Frage: |
|
|
Was motiviert Sie zu Ihrer Tätigkeit? |
| Antwort: |
|
|
Meine Teilnehmer an den Trainings. Wenn sie begeistert sind und etwas lernen, wenn sie etwas nachhaltig mitnehmen und künftig privat und beruflich noch erfolgreicher agieren können. |
| |
|
|
|
| Frage: |
|
|
Ein Beispiel? |
| Antwort: |
|
|
Das ist schwer! Es gibt so viele eindrückliche Erlebnisse in all den Jahren als Trainerin.
Aber gut! Es war ein Training für Führungskräfte einer Produktionseinheit. Ein Verwaltungs-
angestellter war im Rollstuhl mit dabei, er war gehbehindert. Und wegen seiner abweisenden Art nirgendwo im Unternehmen sonderlich beliebt. Am 2. Trainingstag war aber die Stimmung im Team so positiv, dass alle Teilnehmer sich einig waren: Bei der geplanten Wanderung durchs steile Bachbett hinauf zu den Wasserfällen sollen alle mit kommen. Und so bauten sie gemeinsam eine Sänfte für den behinderten Kollegen und alle feierten die erfolgreiche Bachbettbegehung. Von diesem Tag an wurde vieles anders in dieser Betriebseinheit. Die Mitarbeiter vertrauten sich und lernten, sich auf einander zu verlassen. Der Kollege im Rollstuhl aber entpuppte sich als EDV-Spezialist und war von nun an hilfreiches und oft gefragtes Teammitglied bei allen, die Probleme mit dem PC hatten. Nicht zuletzt die Controller freuten sich über unerwartet gute Jahresergebnisse.
|
| |
|
|
|
| Frage: |
|
|
Was ist Ihnen wichtig? |
| Antwort: |
|
|
Offene und faire Kommunikation. Auch im Umgang mit unseren Auftraggebern. |
| |
|
|
|
| Frage: |
|
|
Wie kommen Sie ausgerechnet auf Forstbetriebe und Holzverarbeitung
als Branchenschwerpunkt?
|
| Antwort: |
|
|
Hier bin ich "vorbelastet". Seit meiner Kindheit stehe ich stets sozusagen mit einem Bein im Wald (lacht). Forst und Waldarbeit waren immer Thema. Vor diesem Hintergrund berate und trainiere ich nun auch schwerpunktmäßig Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft. |
| |
|
|
|
| Frage: |
|
|
Zum Abschluss - gibt es einen Leitsatz, der ihnen besonders wichtig ist? |
| Antwort: |
|
|
"Wer neue Wege beschreitet, wird neue Chancen entdecken."
Das heisst, wenn jemand bereit ist, sein gewohntes Umfeld zu verlassen, wird er auch neue Ideen, neue Fähigkeiten und Verhaltensmuster entdecken, die ihn und andere weiter bringen. Nicht nur auf meinen vielen Reisen in die abgelegen Gebiete dieser Erde habe ich nach diesem Leitsatz gehandelt, den ich allen Menschen ans Herz legen möchte. |
| |
|
|
|
| |
|
|
Vielen Dank für das Gespräch. |